250 LandFrauen beim 6. AOK Frauenlauf am 27. April 2019 auf der Messe in Stuttgart

– und alle kamen ins Ziel

Sie waren sichtbar, hörbar und außergewöhnlich.

  • Sichtbar – durch grüne T-shirts, grüne Multitücher und Aufkleber mit dem LandFrauenlogo. Und es waren viele. Jede achte  Teilnehmerin am AOK Frauenlauf war eine LandFrau.
    Hörbar –  weil der Moderator die LandFrauen immer wieder erwähnte.
    Außergewöhnlich –
  • weil die älteste Teilnehmerin der LandFrauen 82 Jahre alt war,
  • weil die jüngste Teilnehmerin der LandFrauen 17 Jahre war
  • weil insgesamt 250 gut gelaunte LandFrauen aus verschiedenen LandFrauenvereinen vor Ort waren
  • weil die schnellste LandFrau auf dem 51. Platz war  von 1038 Läuferinnen
  • Weil eine LandFrau den ersten Platz der Läuferinnen in der Altersklasse W 65 einnahm
  • Weil die schnellsten Walkerinnen auf Platz 19/20 und 20 waren
  • Weil alle LandFrauen, die für den Lauf trainiert haben, etwas für Ihre Gesundheit getan haben.
  • Weil wir  gezeigt haben, wie vielseitig wir sind
  • weil die Landfrauen ihren Preis als größte Gruppe umwandelten in eine Geldspende an die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs in Böblingen

„Wurzeln schlagen durch Gärtnern“

Ein Film über LandFrauen und ihre Gärten im Raum Heilbronn auf der BUGA

„Die LandFrauen aus 78 Ortsvereinen sind an 173 Tagen auf der BUGA aktiv und bieten vielseitige Angebote. Dazu zählt die Gartenkultur – sie ist traditionell ein elementares Arbeitsfeld der LandFrauen. Jedes Stück Boden, das nicht als Ackerland, Weide oder für den Weinbau genutzt wird, kann als Gartenland kultiviert werden. Jeder Garten bildet ein eigenes kleines Ökosystem und hat Bedeutung für Umwelt und Gesellschaft,“ so Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bei der Preview des BUGA-Gartenfilms auf der Mitgliederversammlung des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. in Stuttgart.

Das Bildungs- und Sozialwerk des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden entwickelte für die BUGA mit dem Gartenfilm ein innovatives Format, um vom 17. April bis 6. Oktober Bildungsinhalte einem heterogenen Publikum zu vermitteln. Gezeigt wird der Film im LandFrauengarten „Ankommen im Netzwerk“ im Inzwischenland. Gefördert wurde das Projekt über den Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart. Das Filmteam Veronika Dünßer-Yagci und Ursula Winkler setzten dieses Projekt um. Dazu führte Kulturwissenschaftlerin Ursula Winkler-aus: „Dieser Film kommt ganz nah an die Frauen heran. Oder umgekehrt, die Frauen öffnen ihre privaten Räume für die Öffentlichkeit. Der Film gibt Frauen eine Stimme, die sonst im Privaten wirken, im echten Sinne des Wortes nachhaltig wirken. Das ist Verantwortung und viel Arbeit, Planungsarbeit, Zeitmanagement, körperliche Arbeit, auch wenn die Frauen unterstützt werden von ihrem Mann beim Umgraben oder Hecke schneiden. Gärten sind traditionell Refugien der Frauen.

In zwei Filmsequenzen von jeweils 15 Minuten zeigen sieben LandFrauen ihre Gärten:

„Der nützliche Genussgarten“
„Der intelligente Generationengarten“
„Der dankbare Staudengarten“
„Der flexible Kübelgarten“
„Die bienenfreundliche Nachbarschaft“
„Der Eltern-Tochter-Garten“
„Der urbane Entspannungsgarten“

Dazwischen folgt der Erklärfilm „Starke Frauen! … mit einer Schwäche für’s Land“, der in zweieinhalb Minuten aufzeigt, was LandFrauen bewegen.
www.landfrauen-bw.de

www.landfrauen-heilbronn.de

www.buga2019.de

Marie-Luise Linckh erneut als Präsidentin gewählt – Präsidiumswahlen im LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung in Stuttgart wählten 63 Delegierte das neue Präsidium des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden.

Marie-Luise Linckh aus Vaihingen/Enz wurde erneut einstimmig zur Präsidentin gewählt. Sie ist seit 2010 im Präsidium des LandFrauenverbandes, seit 2013 Vizepräsidentin und seit 2016 Präsidentin. Sie ist zudem Vorsitzende des KreisLandFrauenverbandes Ludwigsburg.
Als Vizepräsidentin wurde Ilse Stutz, stellvertretende Vorsitzende Kreisverband Schwäbisch Hall, aus Rosengarten-Raibach und Lieselotte Zeller, Vorsitzende des Kreisverbandes Geislingen, aus Böhmenkirch-Steinenkirch wieder gewählt. Ilse Stutz ist seit 2010 und  Lieselotte Zeller ist seit 2013 Mitglied des Präsidiums des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. Erstmalig wurde Rotraud Mack, aus Kirchberg, Kreisvorsitzende im Team des Kreisverbandes Crailsheim als Vizepräsidentin gewählt. Rotraud Mack ist seit 2016 Mitglied des Präsidiums.
Die Delegierten wählten als Präsidiumsmitglieder erstmalig Maike Hofmann, stellvertretende Kreisvorsitzende des Kreisverbandes Heilbronn, aus Bad Friedrichshall und Ulrike Wanielik, Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Karlsruhe, aus Kürnbach. Ilona Belz, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Rems-Murr, aus Althütte, Doris Kurz, Vorsitzende im Team des Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd, aus Spraitbach, Margret Uhler, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Heidelberg-Sinsheim, aus Sinsheim-Reihen, Sonja Winkler, Vorsitzende des Kreisverbandes Heidenheim, aus Herbrechtingen und Renate Wolf, Vorsitzende des Kreisverbandes Ulm, aus Langenau, wurden erneut als Präsidiumsmitglieder gewählt

Landwirtschaft im Bilderbuch

Im Rahmen der Aktion „Landwirtschaft im Bilderbuch“ des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems überreichten die beiden Kreisvorsitzenden und die Kreisgeschäftsführerin der KreisLandFrauen Crailsheim Gerti Häussermann, Rotraud Mack und Ulrike Herrmann dem Kindergarten Pusteblume in Tiefenbach eine Box mit ausgewählten Kinderbüchern für den Kindergarten.

Die Kinder und die Erzieherinnen freuten sich über die Leihgabe der neuen Bilderbücher, in denen die heutige Landwirtschaft kindgerecht und realistisch dargestellt ist, und in denen Abläufe auf dem Bauernhof erklärt werden. „Uns ist es ein Anliegen, dass die Bücher zeigen warum und was und wie in der Landwirtschaft gearbeitet wird.“ Dazu gehört auch, dass Kinder von Anfang an sehen, welche Arbeiten auf dem Acker mit welchen Maschinen gemacht wird und wie ein Stall von innen aussieht, sind die KreisLandFrauen überzeugt.

Verbunden mit der Übergabe öffnete Sina Mack aus Tiefenbach, selbst dreifache Mutter und Landwirtin, die Tore ihres Milchviehbetriebes und somit konnten rund 40 Kinder des Kindergarten Pusteblume Landwirtschaft hautnah erleben. Es durfte nach Herzenslust Kühe gestreichelt und gefüttert werden, kleine Kälbchen bestaunt werden und Ställe und Melkstand besichtigt werden.

„Wir wollen als LandFrauen einen Beitrag dazu leisten Kindern einen wirklichkeitsgetreuen und informativen Einblick in das Leben und Arbeiten auf unseren Höfen zu vermitteln.“ Mit dem Mythos vom Landleben, wie vor 100 Jahren und lila Kühen soll aufgeräumt werden. Es soll gezeigt werden, was die heutige Landwirtschaft hinsichtlich Tierwohl, Nachhaltigkeit und Lebensmittelqualität leistet.

Diese Bücherkiste soll nun von Kindergarten zu Kindergarten wandern – im gesamten Gebiet der LandFrauen des Kreisverbandes Crailsheim.

LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V. begrüßt aktuellen Diskurs über das Deutsche Rentensystem

„Wir fordern eine Rentenpolitik, die die Perspektiven von Frauen stärker in den Blick nimmt. Es ist richtig, dass vor allem Rentnerinnen, die ein Leben lang gearbeitet, Angehörige gepflegt und Kinder erzogen haben, mehr als eine Grundsicherung im Alter zur Verfügung haben müssen“, sagt Marie-Luise Linckh, Präsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V..
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat am Wochenende ein Konzept für eine Grundrente vorgelegt. Künftig sollen Geringverdienerinnen und Geringverdiener eine Grundrente bekommen, die zehn Prozent über dem Grundsicherungsniveau liegt. Insgesamt könnten vier Millionen Menschen davon profitieren – davon 75 Prozent Frauen. Das vorgelegte Konzept geht auch über den Koalitionsvertrag hinaus und sieht keine Bedürftigkeitsprüfung mehr vor. Anspruch auf die Grundrente haben alle Menschen, die mindestens 35 Beitragsjahre (inklusive Kindererziehungs- und Pflegezeiten) in der gesetzlichen Rentenversicherung nachweisen können. Die Grundrente soll aus Steuermitteln und damit gesamtgesellschaftlich finanziert werden.
„Die Einführung der Grundrente ist ein wichtiger Schritt, wenn es darum geht, die soziale Absicherung zu verbessern, reicht aber nicht aus, um Frauen vor Altersarmut zu bewahren. Vor allem die starren Zugangsvoraussetzungen von 35 Beitragsjahren kritisieren wir. Frauen müssen bereits in ihrer Erwerbsphase gestärkt werden. So rufen wir die Bundesregierung auf, die Arbeitsbedingungen von Frauen im ländlichen Raum zu verbessern. Niedrige Löhne, Teilzeitbeschäftigungen sowie Erwerbsunterbrechungen sind das Kernproblem für die geringen Renten-anwartschaften vieler Frauen“, so Präsidentin Linckh.
„Es ist an der Zeit, Frauen endlich in der Erwerbsphase zu stärken. Flickschuste-rei im Rentenalter ist eine kosmetische Behandlung für ein Problem, das früher behandelt werden muss. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen und den politischen Willen, eine echte und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt umzusetzen. Wir brauchen Lohngerechtigkeit, Lösungen für bessere Vereinbarkeit und gesellschaftliche Sensibilisierung über die Wichtigkeit von finanzieller Unabhängigkeit“, sagt Linckh.

Stuttgart, 01.04.2019 –

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