„Mut machen – aktiv bleiben – Solidarität leben“

8. Mai 2020

1985 hielt der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker eine beeindruckende Rede zum Gedenken an den 8. Mai 1945.

„Viele Völker gedenken heute des Tages, an dem der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende ging … Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft … Der 8. Mai ist ein Tag der Erinnerung. Erinnern heißt, eines Geschehens so ehrlich und rein zu gedenken, dass es zu einem Teil des eigenen Innern wird. Das stellt große Anforderungen an unsere Wahrhaftigkeit …
Er ist für uns vor allem ein Tag der Erinnerung an das, was Menschen erleiden mussten … Neben dem unübersehbar großen Heer der Toten erhebt sich ein Gebirge menschlichen Leids, Leid um die Toten, Leid durch Verwundung und Verkrüppelung, Leid durch unmenschliche Zwangssterilisierung, Leid in Bombennächten, Leid durch Flucht und Vertreibung, durch Vergewaltigung und Plünderung, durch Zwangsarbeit, durch Unrecht und Folter, durch Hunger und Not, Leid durch Angst vor Verhaftung und Tod, Leid durch Verlust all dessen, woran man irrend geglaubt und wofür man gearbeitet hatte …
Bei uns ist eine neue Generation in die politische Verantwortung hereingewachsen. Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird. Wir lernen aus unserer eigenen Geschichte, wozu der Mensch fähig ist. Deshalb dürfen wir uns nicht einbilden, wir seien nun als Menschen anders und besser geworden. Es gibt keine endgültig errungene moralische Vollkommenheit – für niemanden und kein Land! … Wir bleiben als Menschen gefährdet.
Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen. Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.“

Nachzulesen unter www.bundespraesident.de

7. Mai 2020

Die Brennnessel – heimisches Superfood

Auf dem Hof meiner ehemaligen Vermieter schlüpften im Frühjahr die kleinen Gänse. Zu ihrem Körner-Futter erhielten sie kleingeschnittene Brennnesseln, auf die sie sich mit Begeisterung stürzten und diese verschlangen. Kein Wunder, denn dieses Superfood steckt voller Überraschungen und ist eines der vielfältigsten Kräuter.

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6. Mai 2020

„Museum Brot und Kunst“ digital

Gestern war Tag des Brotes – deswegen soll heute auf die digitale Präsentation des „Museums Brot und Kunst“ im Ulmer Salzstadel hingewiesen werden. Isabel Greschat, Direktorin des Museums, stellt spannende Objekte vor. Viele LandFrauenvereine besuchen das Museum und lassen sich bei einer Führung die Inhalte erläutern. Die Sammlung umfasst Objekte aus kultur-, sozial- und technikgeschichtlichen Zusammenhängen mehrerer Jahrhunderte.

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5. Mai 2020

Einblicke in landwirtschaftliche Betriebe – Frauen auf dem Hof

Derzeit erfahren regionale Produkte der landwirtschaftlichen Betriebe einen deutlichen Zuspruch. Menschen schätzen die Qualität, die Frische und die Vielfalt der heimischen Produkte. Daher stellen wir Ihnen heute die Facebookseite „Frauen auf dem Hof – ebbes isch emmer los“ vor. Zwanzig ganz unterschiedliche Frauen stehen hinter dieser Facebookseite. Eine ihrer Gemeinsamkeiten – alle sind sie LandFrauen aus dem Verbandsgebiet Württemberg-Baden und alle leben sie auf einem Bauernhof. Und in ihrem Alltag isch eba emmer ebbes los.

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4. Mai 2020

Trainingseinheit für zwischendurch – Atementspannung

Mit diesen Tipps bleiben Sie fit und beweglich. Stress, lass nach! Corona, Home Office, Existenzängste, Homeschooling – und kein Ziel in Sicht? Nehmen Sie sich Zeit und atmen Sie durch! Im hektischen Alltag wird die Atmung oft flach und verkrampft. Durch die richtige Atmung kann die körperliche Fitness verbessert, Stress abgebaut und Verspannungen gelöst werden.

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3. Mai 2020

Kontaktbeschränkung und soziale Distanzierung sind für alle eine Belastung, für Kinder ganz besonders. Oberstes Anliegen ist, diese herausfordernde Zeit möglichst gut zu bewältigen. Die Erziehung der Kinder sollte in dieser Zeit nicht im Fokus stehen.

In dieser Zeit ist das größte Geschenk von Eltern an ihre Kinder: eine zuversichtliche, positive Grundhaltung bewahren. Denn: Ihr Kind lehnt sich innerlich an Ihrer Grundstimmung an.

Hilfreiche Maßnahmen:

*Kinder haben ein anderes Zeitempfinden. Malen oder streichen Sie auf einem Kalender jeden Tag der Kontaktbeschränkung ab. So wird die Zeitspanne für Kinder greifbarer.

*Viele Kinder sind in der jetzigen Situation anhänglicher. Sie brauchen mehr Geborgenheit und Sicherheit.

*Erklären Sie in altersgerechten Worten die Situation.

*Schaffen Sie eine wiederkehrende Tagesstruktur, halten Sie Spielregeln gemeinsam fest.

*Limitieren Sie den kindlichen Medienkonsum.

*Pflegen Sie gemeinsame Aktivitäten: kochen, backen, basteln, knobeln, (vor)lesen….

*Vereinbaren Sie klare Lern- und Freizeiten.

*Legen Sie je nach Alter der Kinder (kürzere oder längere) Zeiten fest, in denen sich jeder alleine beschäftigt.

*Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten.

*Ermöglichen Sie viel körperliche Betätigung.

2. Mai 2020

Wie geht es den Kindern in dieser Zeit?

Die aktuellen Schutzmaßnahmen wirken sich in besonderem Maße auch auf Kinder aus. Der Eingriff in ihre Lebenswelt ist massiv: sie vermissen ihre Spielkameraden, den Kindergarten/die Kindertagesstätte mit all deren Anregung und Förderung und auch andere Erwachsene. Je nach Alter verstehen sie den Sinn der Distanzeinhaltung nicht oder schwer, sie möchten spielen, toben und wünschen sich Abwechslung. Erwachsene können die Krise meistern, in dem sie auf das Ende hoffen. Kinder leben im hier und jetzt und haben nicht die kognitiven Fähigkeiten, die Isolierung auf Dauer zu verstehen.

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1. Mai 2020

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt kreisen, kannst du nicht ändern, aber dass sie Nester in dein Haar bauen, das kannst du verhindern.

(nach Martin Luther)

30. April 2020

Frühjahrskur – Die andere Art des Fastens: Plastikfasten

Derzeit produzieren die Deutschen 8,7 Kilo Müll pro Kopf und Woche. Viele Dinge sind in und mit Plastik umhüllt. Schon lange will ich auf Plastik verzichten – Plastikfasten – nun ist der Zeitpunkt perfekt, da wir weniger konsumieren (können). Weg vom Plastik und anderem Müll, hin zu Mehrwegsystemen, zu Unverpackt und weiter zur Frage: was brauche ich wirklich? Übe ich mich „im Verzicht“ oder erlebe ich dieses Fasten als „Zugewinn“?!

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29. April 2020

Trainingseinheit für zwischendurch – Faszientraining

Mit diesen Tipps bleiben Sie fit und beweglich. Sie haben Rückenschmerzen? Dann versuchen Sie es doch mal mit Faszientraining! Elastische und gesunde Faszien (Bindegewebe) sind wichtig für das Wohlbefinden und einen gut trainierten Körper. Lange wurde die Rolle der Faszien beim Training vernachlässigt. Auch bei vielen Schmerzen, wie z.B. den klassischen Rückenschmerzen, spielen die Faszien eine große Rolle. In diesem kleinen Übungsprogramm werden einige wichtige Zonen im Körper und die dort liegenden Faszien bearbeitet.

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