Angesichts der vielen schlechten Nachrichten und Bilder, die uns ununterbrochen aus autoritären und totalitären Staaten erreichen, wird täglich der Wert unserer Demokratie immer deutlicher: Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen, Repräsentanz der Meinungen in der Politik, staatliche Gewaltenteilung, Schutz von Minderheiten … dies alles sind die Säulen eines guten Lebens, das wir genießen können.
Trotz der krankheitsbedingten Abwesenheit der Bildungsreferentin hat der Arbeitskreis Nachhaltige Entwicklung seine Arbeit engagiert fortgeführt. In zwei intensiven Sitzungen wurde deutlich: Die Themen sind hochaktuell – und der Gestaltungswille groß.
Wichtige Impulse entstanden dabei auch durch starke Netzwerkpartner wie KEA-BW, den Strategiedialog „Wohnen und Bauen“ sowie CAAS, ein landwirtschaftliches Ausbildungszentrum mit Produktionsbetrieb im Süden Malis, das Frauen in nachhaltiger Landwirtschaft qualifiziert und ihre Entwicklung stärkt. Sie brachten fachliche Expertise und neue Perspektiven ein und bereicherten die Diskussionen maßgeblich.
Inhaltlich setzte der Arbeitskreis zentrale Schwerpunkte: Mit dem Projekt „Frauengärten in Mali“ wird vor allem die Ernährungssicherheit von Frauen in Mali gestärkt. Der Arbeitskreis sammelt hierfür auch Spenden – ein ausführlicher Bericht dazu findet sich in dieser Ausgabe.
Gleichzeitig wurden Zukunftsfragen im ländlichen Raum aufgegriffen – von Bestandsaktivierung über innovative Wohnformen bis zur energetischen Altbausanierung. Geplant sind Informations- und Aufklärungsangebote, Kooperationen mit Kommunen sowie Veranstaltungen wie Infobus und Wanderausstellung, um praxisnahe Lösungen sichtbar zu machen.