Angesichts der vielen schlechten Nachrichten und Bilder, die uns ununterbrochen aus autoritären und totalitären Staaten erreichen, wird täglich der Wert unserer Demokratie immer deutlicher: Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen, Repräsentanz der Meinungen in der Politik, staatliche Gewaltenteilung, Schutz von Minderheiten … dies alles sind die Säulen eines guten Lebens, das wir genießen können.
Die AG der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg ist Mitglied im Bündnis für Demokratie und Menschenrechte. Am 22. Mai 2025 nahmen Christiane Wangler, Präsidentin des LandFrauenverbands Südbaden, und Petra Fetzer, Geschäftsführerin des LandFrauenverbands Württemberg-Baden, am Strategietag des Bündnisses teil – dem ersten persönlichen Treffen aller Bündnismitglieder.
Ziel des Treffens war es, das Bündnis zu stärken und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie Menschen (wieder) für Demokratie begeistert werden können. Etwa 35 der rund 150 Mitgliedsorganisationen waren anwesend.
Im Mittelpunkt standen Workshops, Austausch und Vernetzung. Besonders spannend für die AG der LandFrauen und insbesondere für unseren Landesverband ist das Projekt „Politik auf 13m²“, ein politisches Beteiligungsformat für unterrepräsentierte Gruppen, initiiert von der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ziel ist es, niedrigschwellige, aufsuchende Formate der politischen Mitsprache zu erproben.
Das Projekt startet im August 2025 und läuft bis zu den Landtagswahlen im März 2026. Wir planen, uns daran zu beteiligen und im Rahmen des LandFrauenjahresthemas 2026 „Demokratie stärken“ ein Pilotprojekt bereits im Herbst 2025 zu starten.
Die Rückmeldungen zum Strategietag waren durchweg positiv: Offene Arbeitsstrukturen, inspirierende Gespräche, gemeinsame Ziele – und viel Potenzial für konkrete Zusammenarbeit.