Die Herbstsitzung des Arbeitskreises Kultur stand ganz im Zeichen der Neugestaltung. Gemeinsam haben ehemalige und aktuelle Mitglieder bei der Präsenzsitzung im Hospitalhof in Stuttgart den Prozess einer Neugestaltung und -organisation in Angriff genommen. Ziel ist es dabei, den AK resilienter und selbstständiger zu gestalten, denn besonders die „Kultur-Frauen“ waren vom personellen Wechsel in der Geschäftsstelle betroffen.

In einem Workshop beschäftigten sich die AK-Mitglieder intensiv mit den Fragen: „Was soll mitgenommen werden, was neugestaltet werden?“, „Welche Themen liegen uns am Herzen?“, „Wie wollen wir in Zukunft zusammenarbeiten?“ und „Wie wird der AK resilienter?“. Dabei wurde schnell deutlich: Die Herzensthemen der „Kultur-Frauen“ sind vielfältig, in Zukunft soll vermehrt gemeinsam an Projekten gearbeitet werden, und der Wunsch nach einer starken Interessenvertretung für Kultur im ländlichen Raum ist groß.

Beflügelt von der guten Zusammenarbeit und der Aussicht auf viele spannende Projekte konnten gemeinsam die Weichen für einen starken sowie zukunftsorientierten Arbeitskreis gestellt werden. Nach dem erfolgreichen Workshop wurde im Haus der Geschichte die Ausstellung „Frei Schwimmen“ mit einer Führung durch den Ausstellungsleiter Herrn Dr. Schimpf besucht. Die spannende Sonderausstellung stellt das Thema Schwimmen in den Fokus und richtet dabei den Blick im Besonderen auf Frauen und das Schwimmen – als demokratische Errungenschaft und Seismograf für Gleichberechtigung.

Für die nächsten Jahre ist eine enge Zusammenarbeit der Arbeitskreise Frau, Familie, Gesellschaft und Kultur mit dem Haus der Geschichte geplant.