Angesichts der vielen schlechten Nachrichten und Bilder, die uns ununterbrochen aus autoritären und totalitären Staaten erreichen, wird täglich der Wert unserer Demokratie immer deutlicher: Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen, Repräsentanz der Meinungen in der Politik, staatliche Gewaltenteilung, Schutz von Minderheiten … dies alles sind die Säulen eines guten Lebens, das wir genießen können.
So macht Kooperation Spaß: die LandFrauen aus Sternenfels und Kürnbach luden gemeinsam zu einer „Grenzwanderung“ zwischen den beiden Ortschaften ein, bei der Historie, Kulinarik und Weingenuss einen wunderbaren Dreiklang ergaben. Insgesamt waren 40 LandFrauen und Gäste „hiba on driba von dr Grenz“ unterwegs. Auf dem Sternenfelser Augenberg – also auf württembergischen Gebiet – startete die Gruppe ihre Wanderung. Auf dem Weg in die badische Nachbarortschaft Kürnbach wies Weinerlebnisführer Wolfgang Grahm kurzweilig und kompetent auf Trennendes und Verbindendes hin, brachte alte Grenzsteine zum Reden, informierte über Flurnamen, Geologie, Dialekte und die eng verwobene Historie der beiden Nachbarorte. Und die LandFrauen wären natürlich keine LandFrauen, gäbe es unterwegs nicht Genüsse für Gaumen und Kehle. An insgesamt 5 Stationen entlang der Wanderstrecke warteten edle, ortstypische Weine zur Verkostung, jeweils erklärt von fachkundigen Weinguides. Passend dazu wurden feine Häppchen serviert. Mit einer rustikalen Vesper, gemeinsamen Gespräche und viel Lachen klang der Abend aus –aus einer Grenzwanderung war eine nette Nachbarschaftswanderung geworden!
Bildunterschrift: Zur gemeinsamen Grenzwanderung mit Weinverkostung hatten die LF aus Sternenfels (KV Enzkreis) und Kürnbach (KV Karlsruhe) eingeladen.
Text und Bild: Andrea Garhöfer, Vorsitzende LF Sternenfels