Angesichts der vielen schlechten Nachrichten und Bilder, die uns ununterbrochen aus autoritären und totalitären Staaten erreichen, wird täglich der Wert unserer Demokratie immer deutlicher: Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen, Repräsentanz der Meinungen in der Politik, staatliche Gewaltenteilung, Schutz von Minderheiten … dies alles sind die Säulen eines guten Lebens, das wir genießen können.
Die 54 Teilnehmenden durften die Donau auf besonders entspannte Weise erleben. Der erste Tag gehörte dem Ankommen, die Donau glitzerte, die Hügel rund um Passau zogen langsam vorbei, während das Schiff in Richtung Österreich aufbrach. Wien erwartete die Gruppe mit einer Kombination aus Eleganz, Geschichte.
Begleitet von ungarischer Musik, war das Einlaufen des Schiffes in Budapest ein unvergesslicher Moment. Bratislava überraschte mit einer charmanten Altstadt. Viel gemeinsames Leben gab es aber auch an Bord durch Mahlzeiten mit Blick aufs Wasser, Gesprächen über Erlebtes und noch Geplantes und mit musikalischer Begleitung. Nach sechs Tagen voller Eindrücke, Begegnungen und bewegender Momente hieß es wieder Abschied nehmen. In Passau, wo die Reise begonnen hatte, endete diese dann mit einem letzten gemeinsamen Frühstück an Bord und einem besonderen Moment zum Innehalten: ein gemeinsamer Gottesdienst im imposanten Dom St. Stephan, der mit Musik, Stille und Dankbarkeit den passenden Rahmen für den Abschluss bot. Nicht ohne ein wenig Wehmut – aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging es nach Hause.