Angesichts der vielen schlechten Nachrichten und Bilder, die uns ununterbrochen aus autoritären und totalitären Staaten erreichen, wird täglich der Wert unserer Demokratie immer deutlicher: Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensentwürfen, Repräsentanz der Meinungen in der Politik, staatliche Gewaltenteilung, Schutz von Minderheiten … dies alles sind die Säulen eines guten Lebens, das wir genießen können.
Drei Themenschwerpunkte hatte der Arbeitskreis Frau, Familie, Gesellschaft in seiner Frühjahrssitzung auf der Agenda:
Zum einen beschäftigte er sich mit der bevorstehenden Landtagswahl. Hier hatten die AK-Mitgliedsfrauen im Vorfeld die Wahlprogramme der Parteien auf frauenpolitische Themen hin untersucht. Gemeinsam wurden noch ungeklärte Fragen bezüglich konkreter frauenpolitischer Anliegen formuliert, die an die Landtagsparteien geschickt wurden. Die Fragen blieben allerdings unbeantwortet.
Erfolgversprechender stellt sich die angestrebte Kooperation mit dem Haus der Geschichte im Zusammenhang mit der Großen Landesausstellung 2027 dar. Hier werden für die Idee einer landesweiten, flächendeckenden Erinnerungskultur auf die beste Art und Weise Synergien zwischen dem LandFrauenverband und dem Haus der Geschichte genutzt. Verbandsintern gehen hier auch die beiden Arbeitskreise „Kultur“ sowie „Frau, Familie, Gesellschaft“ eine Kooperation ein.
Im Rahmen der bereits in der Herbstsitzung beschlossenen engeren Kommunikation mit den Verbandsvertreterinnen in den politischen Gremien hat der AK Petra Nastainczyk, Vertreterin des LandFrauenverbands im Landesfrauenrat, per Zoom eingeladen, über den LFR, seine Zusammensetzung, Ziele und Arbeitsweise zu berichten. Der sehr interessante Vortrag stellte sowohl die Möglichkeiten, als auch den Auftrag der politischen Interessensvertretung dar – ein guter Motivationsschub für die AK-Frauen!